Große Nay-Retrospektive in Hamburg

von Gruppe ViLE Lübeck

Erstmals seit Beginn der durch die Pandemie entstandenen Einschränkungen bereitet die Hamburger Kunsthalle wieder eine große, überregional bedeutsame Ausstellung vor. Sie ist dem Maler und Graphiker Ernst Wilhelm Nay gewidmet.

Fischer in der Brandung, 1937 , © Nationalgalerie, SMB / bpk, Foto: Roman März

Nay (1902-1968) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit und vertritt die klassische Moderne. Seine kraftvollen, farbintensiven Bilder gelten als eine Brücke zwischen der Kunst vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, heißt es in der Ankündigung des Museums.

Rund 120 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen zeigt die Retrospektive  und bietet einen Überblick über alle Schaffensphasen des Künstlers, entstanden zwischen 1919 und 1968.  Aus dem Bestand der Hamburger Kunsthalle stammen 20 Werke, die übrigen sind Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

Die Ausstellung läuft in Hamburg vom 25. März bis zum 7. August. Später wird sie auch in Köln, Wiesbaden und Duisburg gezeigt.