von Beate Braun
Am 6. Oktober 2022 machten sich 11 Kulturinteressierte von ViLE-Süd auf den Weg nach Sigmaringen. Der Zug von Ulm dorthin hatte wegen diverser Baustellen auf der Strecke mehr als 35 Minuten Verspätung, was unseren Plan etwas durcheinanderwarf.
Nach Ankunft in Sigmaringen eilten wir zu Fuß zum Schloss.

Anstelle einer geplanten Führung erhielten wir mit unserer Eintrittskarte ein Audio-Gerät, mit dessen Hilfe wir Informationen über das Gebäude selbst, alle Räume, Gegenstände und Gemälde abrufen konnten. Einige Teilnehmende fanden dies besser als eine Führung.
Die ältesten Teile der Burg – Burgtor, Palas und Bergfried – stammen aus der Stauferzeit um 1200. In verschiedenen Bauperioden entstand das jetzige Schloss, das eine durchgreifende Neugestaltung nach einem großen Brand im Jahre 1893 erfuhr. Schon im 16. Jahrhundert zogen die ersten Hohenzollern auf den Felsen hoch über der Donau; viele haben einen sichtbaren Fußabdruck hinterlassen, von den meisten gab es Gemälde in den fürstlichen Gemächern. Die jetzigen Bewohner des Schlosses sind seine Hoheit Friedrich Fürst von Hohenzollern und Ihre Hoheit Katharina Fürstin von Hohenzollern.





